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Aufgabe 1
Redoxsysteme
Bei dem Ihnen demonstrierten
Experiment werden folgende Chemikalien benutzt:
Eisen und Kupfer,
Eisensulfatlösung (FeSO4) und Kupfersulfatlösung(CuSO4),
H2O
a) Fertigen Sie ein
vollständiges Versuchprotokoll der
demonstrierten Versuche an.
b) Werten Sie die Versuche hinsichtlich der
Versuchsbeobachtungen aus und interpretieren Sie sie insbesondere in Hinblick
auf die Eigenschaften der verwendeten Stoffe als Oxidations- und
Reduktionsmittel. Welcher Stoff hat das positivere Potential?
Aufgabe 2
galvanische Elemente
Ein galvanische Element
besteht aus einer Wasserstoffhalbzelle und einer Kupferhalbzelle. Dieses
Element wird zunächst unter Standardbedingungen aufgebaut.
a) Zeichnen Sie das
beschriebene galvanische Element. Beschriften Sie die Zeichnung sorgfältig und
geben Sie alle verwendeten Stoffe an.
b) Formulieren Sie die
potentialbildenden Vorgänge in Reaktionsgleichungen (Redoxteilgleichungen)
c) Erläutern Sie, wie
und warum die potentialbildenden
Vorgänge an beiden Elektroden (besonders Wasserstoffelektrode) ablaufen. Welche
Spannung zeigt die Halbzelle? Wo ist der Plus- wo der Minuspol? Welche Funktion
hat das Diaphragma?
d) Welche Reaktionen laufen ab, wenn die beiden Halbzellen durch
einen Draht miteinander verbunden werden? Wie ändern sich dann die
Konzentrationen der Lösung? Begründen Sie Ihre Darlegungen.
e) Man senkt die
Konzentration der Wasserstoffionen in der Wasserstoffhalbzelle auf c (H3O+)
= 0,01 mol/l. Die Spannung steigt. Erläutern
und begründen Sie diese Beobachtung und berechnen Sie die Spannung.
Aufgabe 3
Potentiale
Berechnen Sie die Spannung
der folgenden galvanische Elemente, geben Sie an, wo der Plus- und der Minuspol
ist und welche Reaktionen jeweils an den Elektroden ablaufen:
|
1. Halbzelle |
variierte Konz. |
2. Halbzelle |
variierte Konz. |
Spannung |
|
Zn/Zn2+ |
c(Zn2+) = 0,04 |
Pb/Pb2+ |
c(Pb2+)= 0,6 |
|
|
H2/2H3O+ |
pH=6 |
Ag/Ag+ |
c(Ag+)= 0,05 |
|
|
Au/Au3+ |
c(Au3+)= 0,03 |
2Cl-/Cl2 |
c(Cl-) =0,5 |
|
|
4 OH-/O2 |
c(OH-)= 0,1 |
Zn/Zn2+ |
c(Zn2+)=0,004 |
|
Achte beim Einsetzen der Konzentrationen in die Nernst'sche Gleichung darauf, welches die reduzierte und die oxiderte Form ist.
Matthias Rinschen (C) 2006 - 2009, Mail: deinchemielehrer [at] gmx [dot] de, Impressum