1. Wieviel mol sind
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10 g Wasser |
2 g Essigsäure |
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6 g Ethanol |
1 g HCl |
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6 g Essigsäureethylester |
2. Wieviel mol sind
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5 ml Ethanol (Dichte 0,76) |
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6 ml Essigsäure (Dichte 1,06) |
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2 ml konzentrierte Schwefelsäure (Dichte 1,96) |
3. Wieviel mol/l sind folgende Lösungen:
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1 l Wasser 2g HCl in 500 ml; |
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6 g Essigsäure in 30 ml |
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2 ml Schwefelsäure in 100 ml 5 ml Ethanol in 12 ml |
3: Schreibe die Reaktion von HCl mit NaOH auf:
Vor der Reaktion werden eingesetzt:
2 mol HCl und 2 mol NaOH.
3mol HCl und 2 mol NaOH .
2 mol HCl und 5 mol NaOH .
Wieviel ist nach der Reaktion von welchem Stoff jeweils in dem
Reaktionsgefäß?
Zu 1, 2 5, 6:
Säure wird mit Natronlauge titriert:
Man verbraucht 6 ml 0,1 mol/l NaOH zur Neutralisation von 25 ml HCl.
Man verbraucht 12 ml 1 mol/l NaOH zur Neutralisation von 5 ml HAc.
Man verbraucht 6 ml 2 mol/l NaOH zur Neutralisation von 2 ml HCl.
Man verbraucht 0,5 ml 0,1 mol/l NaOH zur Neutralisation von 2ml HCl.
Berechne a) wieviel mol/l die Säure enthielt.
b) Wieviel g in 1 l der Säure gelöst waren.
c) Wieviel g in der titrierten Menge gelöst waren.
Definiere die Begriffe: Umschlagspunkt, Indikator, Säure, Base,
Lösungsmittel, Lösung, Molarität, Konzentration
Namen und Formeln
Kalilauge Natriumacetat
Magnesiumhydroxid Natronlauge
Schwefelsäure Phosphorsäure
Essigsäure Kaliumpermanganat
Das mußt du können:
1. Den Versuch zur zeitlichen Verfolgung der Esterreaktion beschreiben,
erklären, durchführen und auswerten.
a) Versuchsaufbau und Funktion der Geräte.
b) Methodik der Analyse.
c) quantitative Auswertung in Bezug auf alle Stoffe, die am Umsatz
beteiligt sind.
d) Fehlerdiskussion
2. Die eingesetzten Volumina in mol/l umrechnen.
3. Ein Diagramm zeichnen, beschreiben und auswerten können
4. Die Reaktionsgeschwindigkeit definieren.
5. Die Reaktionsgeschwindigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt t
graphisch bestimmen.
Aufgabe:
Zur Untersuchung des Ablaufs der Esterreaktion werden 19,7 ml Methanol
(CH3OH)(das enstpricht 0,5 mol) und 18,8 ml Methansäure (CHOOH) (0,5
mol) vermischt. (t = 0) . Man entnimmt in gewissen Zeitabständen mit
einer Pipette 3 ml Proben aus dem Reaktionsgemisch und titriert sie mit
1 mol/l NaOH.
t (min) 0 2 5 10 15 20 25 35
---------------------------------------------------------------
NaOH 38,8 27,0 20,8 19,6 19,1 18,8 18,8
(Verbr.)
ml
a) Zeichnen Sie Aufbau und beschreiben Sie die Durchführung des
Versuchs.
b) Zeichnen Sie ein Diagramm zur Veranschaulichung des
Versuchsergebnisses.
c) Beschreiben Sie das Diagramm.
d)Beschreiben Sie mit Hilfe dieses Diagramms das Ergebnis des Versuches
und werten Sie es allgemein hinsichtlich des Verlaufs chemischer
Reaktionen aus.
e) Bestimmen Sie die Reaktionsgeschwindigkeit zum Zeit punkt t = 5 min.
Naqmen und Formeln
Natriumhydroxid HCl dissoziiert in Wasser
Kaliumchlorid Magnesiumchloriddiss. in Wasser
Magnesiumchlorid Kaliumchlorid diss.in Wasser
Magnesiumbromid H2SO4 tut es auch.
Das kannst Du:
1. Die beiden vorherigen Kontrollzettel bearbeiten und lösen.
2. Den Begriff Reaktionsgeschwindigkeit erklären und an verschiedenen
Reaktionen (Ester - , Salzsäure - MG) definieren und bestimmen.
3. Graphen korrekt zeichnen und beschreiben.
4. beide Methoden zur Aufstellung des Geschwindigkeitsgesetzes anwenden:
- über die aktuelle Geschwindigkeit
- über die Anfangsreaktionsgeschwindigkeit
5. Du weißt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um mit der
Anfangsreaktionsgeschwindigkeit zu arbeiten.
6. Das Geschwindigkeitsgesetz für eine Reaktion aufstellen und seine
Aussage beschreiben. (beide Methoden)
Aufgabe: Reaktionsordnung der katalytischen Zersetzung von
Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid wird durch Braunstein MnO2 katalytisch zersetzt.
Dabei wird Sauerstoff frei. Der Verlauf dieser Reaktion läßt sich
verfolgen, indem man das Volumen des entstehenden Gases V(O2) in
Abhängigkeit von der Zeit bestimmt.
t (min) 0 1 2 3 4 5 6 7 8 unendl
V(O2) ml 0 36 53 64 71 76 80 82 84 90
V(u) - V (t)
a) Formuliere die Reaktionsgleichung für diese Reaktion.
b) Inwiefern ist die Differenz V(unendl) - V(t) ein Maß für die
Konzentration an Wasserstoffperoxid?
c) Stelle den Reaktionsverlauf graphisch dar.
d) Best imme das Geschwindigkeitsgesetz dieser Reaktion in Abhängigkeit
von der Konzentration an Wasserstoffperoxid. Beschreibe das Verfahren,
das du anwendest und begründe es.
Aufgabe: Lies und bearbeite im Buch die Seiten 72 und 73. Der
beschriebene Versuch 1 hat die gleiche Stöchiometrie wie die Reaktion
von HCl mit Mg.
Bei welchem der von uns durchgeführten Experimente kann man das
beschriebene Verfahren anwenden?
Aufgabe: Lies und bearbeite im Buch Seite 74 bis: "Konzentrations - und
Temperaturabhängigkeit. Beschrieben wird die Reaktion auf Seite 75,
Versuch 2.
Zu Versuch 2, Seite 75
Vereinfachend werden hier die Konzentrationen durch die Volumina
ersetzt, die ja den Konzentrationen proportional sind. (Für Mg - HCl
mußt du die Konzentrationen berechnen können).
Man stoppt die Zeit, die man benötigt, bis das Kreuz auf dem Blatt
Papier nicht mehr sichtbar ist. Dieses ist schon bei einer sehr geringen
Schwefelmenge der Fall! Welches Verfahren wendet man also an?
v(S2O3) in ml v (HCl) in ml t Reaktionszeit (s) 1/t
50 5
40 5
30 5
20 5
20 5
Löse also Aufgabe a und b zu Versuch 2 und stelle das
Geschwindigkeitsgesetz auf.
Alles geht also ganz einfach:
1. Reaktionsgleichung aufschreiben
2. Methode erkennen:
a) Anfangsreaktionsgeschwindigkeit: Man beobachtet die Reaktion nur zu
Beginn, wenn die Konzentration der Stoffe groß ist und sich noch nicht
viel ändert. Man stoppt die Beobachtung, sobald eine bestimmte Menge von
einem Stoff enstanden ist.
Man berechnet die Reaktionsgeschwindigkeit für die jeweiligen
Konzentrationen: meist 1/t
Man zeichnet den Graphen 1/t gegen die Konzentration
Man bestimmt das Geschwindigkeitsgesetz, z. B. durch Quadrieren der
x-Achse.
b) Aktuelle Reaktionsgeschwindigkeit: Meist am äquimolaren Ansatz zu
erkennen, wobei die Reaktion über längere Zeit beobachtet wird.
Man zeichnet den Graphen Konzentration gegen die Zeit.
Man zeichnet Tangenten an den Graphen und bestimmt für die jeweiligen
Punkte die Steigung. Das ist die Reaktionsgeschwindigkeit zu dem
fraglichen Zeitpunkt. Diese wird durch die Konzentration an eben diesem
Zeitpunkt bestimmt.
Man zeichnet die Reaktiongeschwindigkeit in ein Diagramm gegen die
jeweilige Konzentration.
Man bestimmt das Geschwindigkeitsgesetz, z. B. durch Quadrieren der
x-Achse.
Das kannst Du
1. Molaritäten berechnen
2. Molaritäten berechnen, die durch Verdünnung entstehen
3. Verfahren beherrschen, um die Ordnung einer Reaktion zu bestimmen
a) Anfangsreaktionsgeschwindigkeit
b) aktuelle Reaktionsgeschwindigkeit
b1) Tangentenmethode
b2) "mathematische Methode"
3. 1. Methoden zur Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten k anwendenn
und angeben
4. Die Ordnung einer Reaktion richtig angeben und interpretieren
5. Die RGT - Regel richtig angeben und interpretieren
6. Die wichtigsten Grundzüge der Kollisionstheorie darstellen
6.1. Abhängigkeiten der Geschwindigkeitskonstanten k angeben und
erklären
7. Boltzmann-Verteilungen für verschiedene Temperaturen erkennen und
beschreiben
8. Die Arrheniusgleichung aufschreiben und interpretieren
9. Die Aktivierungsenergie einer Reaktion aus den enstprechenden Daten
bestimmen
10 Den Begriff Aktivierungsenergie richtig interpretieren (zusammen mit
7)
a) mittlere kinetische Energie aller Teilchen
b) mittlere kinetische Energie aller reaktionsfähigen Teilchen
c) Mindestenergie eines Teilchens, um zu reagieren
Aufgaben:
Lesen im Buch: Seite 73 - 78, die mathematischen Ableitungen (Kasten S.
77) mußt du nicht darstellen können.
Besonders wichtig und als Nachbereitung zum Unterricht sorgfältig
durcharbeiten:
S. 80 - 81 : Arrheniusgleichung - Stoßtheorie - Boltzmannverteilung -
Aktivierungsenrgie
Schriftlich bearbeiten: Buch S. 80 Aufgabe 2 (Graphen zeichnen!)
Fragen:
1. Was versteht man unter der Reaktionsordnung?
2. Was versteht man unter der Gesamtordnung einer Reaktion?
3. Welche Aussage macht die Geschwindigkonstante eines
Geschwindigkeits-gesetzes?
4. Unter welchen Voraussetzungen ist die Methode der
Anfangsreaktionsgeschwindigkeit anwendbar?
5. Welche Vorteile, welche Nachteile bieten die jeweiligen Methdoen zur
Bestimmung der Reaktionsgeschwindigkeit?
7. Wie lautet die Arrhendiusgleichung? Welche Aussage macht sie?
8. Wenn man 10 ml 0,2 mol/l HCl hat und verdünnt sie auf 70 ml, welche
Molarität hat die Lösung?
9. Welche Vor- und welche Nachteile hat die "Tangentenmethode"?
10. Berechne : log 10, log 3, log 1/10, log 0,0001, log 0,24
11. Berechne : ln 5, ln 7,3 ln 2,4 ln 0,004
12. Was versteht man unter der Boltzmann Verteilung?
13. Wie verändert sich die Boltzmanverteilung mit steigender Temperatur?
14. Wie lautet die RGT - Regel?
15. Welcher Zusammenhang besteht zwischen RGT - Regel und Soßtheorie?
16 Was vfersteht man unter der Aktivierungsenergie?
17. Warum ist die Aktivierungsenergie praktisch nicht
temperaturabhängig?
18. Wie verändert sich die Boltzmann - Verteilung mit steigender
Temperatur?
19. Wie bestimmt man die Aktivierungsenergie?
20. Wie hießen Arrhenius und Boltzmann mit Vornamen?
Das kannst du:
1. Du beherrscht die Rechenregeln der Grundrechenarten. (Addieren,
Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren, Potenzieren, Logarithmieren,
Klammerregeln, ...)
2. Du kannst eine quadratische Gleichung lösen.
3. Du kennst deinen Taschenrechner, kannst ihn bedienen und die
ausgegebenen Ergebnisse richtig ablesen (gilt besonders für potenzielle
Ausdrücke).
4. Ausbeuteberechnungen: Wieviel mol Ester bildet sich.......
5.Arrheniusgleichung: Aussge, Interpretation, Auswertung
6. Interpretation und Anwendung des Begriffs Aktivierrungsenergie.
7. Boltzmann Verteilung, Abhängigkeit von der Temperatur: Wie sehen die
Kurven aus?
8. Kinetik Auswertung: Welche Ordnung hat die Reaktion und was bedeutet
diese Angabe? (1/t ------> t bzw. ln t ------>t).
9. Bestimmung, Aussage und Interpretation der
Geschwindigkeitskonstanten.
10. Die Boltzmann Konstante: Warum führte Boltzmann sie ein?
11. RGT - Regel, Anwendung und Begründung.
12. Prinzip von Le Chatelier: Anwendung, Auswertung, Interpreation.
13. Löslichkeit von Stoffen: Gitterenergie - Hydratationsenergie
14. Massenwirkungsgesetz: Kinetische Ableitung, Aussage, Interpretation,
Anwendung Beispiel Esterreaktion, Prinzip von Le Chatelier
Matthias Rinschen (C) 2006, Mail: deinchemielehrer [at] gmx [dot] de, Impressum
Matthias Rinschen (C) 2006 - 2009, Mail: deinchemielehrer [at] gmx [dot] de, Impressum