Klausuren
Thiosulfat - Est. - Zerfall NO
Hausaufgaben
Kinetik MWGLöslichkeitsproduktp
Aufgabe 1
Reaktion von Salzsäure mit Calciumcarbonat (Marmor)
20 g Calciumcarbonat werden mit 40 ml 2mol/l Salzsäure zur Reaktion gebracht. Die
dabei auftretende Gewichtsabnahme wird experimentell aufgenommen.
a) Beschreiben Sie den Versuch und formulieren Sie die
Reaktionsgleichung. Schätzen Sie das Verhältnis der eingesetzten Stoffmengen
durch eine stöchiometrische Berechnung ab.
b) Folgende experimentellen Daten wurden aufgenommen:
|
Nr. |
Zeit |
Masse |
|
|
s |
g |
|
1 |
0,00 |
0,000 |
|
2 |
30,00 |
-0,441 |
|
3 |
60,00 |
-0,674 |
|
4 |
90,00 |
-0,857 |
|
5 |
120,00 |
-0,998 |
|
6 |
150,00 |
-1,107 |
|
7 |
180,00 |
-1,190 |
|
8 |
210,00 |
-1,265 |
|
9 |
240,00 |
-1,323 |
|
10 |
270,00 |
-1,381 |
|
11 |
300,00 |
-1,439 |
|
12 |
330,00 |
-1,473 |
|
13 |
360,00 |
-1,514 |
|
14 |
390,00 |
-1,562 |
|
15 |
420,00 |
-1,589 |
|
16 |
450,00 |
-1,619 |
|
17 |
480,00 |
-1,631 |
|
18 |
510,00 |
-1,642 |
|
19 |
540,00 |
-1,654 |
|
20 |
570,00 |
-1,665 |
|
21 |
600,00 |
-1,672 |
|
22 |
630,00 |
-1,699 |
|
23 |
660,00 |
-1,706 |
-
2-
-
2 -
Zeichnen Sie ein Diagramm zur graphischen Darstellung der
Ergebnisse dieses Versuches.
Hinweis: Es erleichtert die Auswertung der graphischen
Darstellung sehr, wenn Sie das Millimeterpapier hochkant verwenden.
c) Beschreiben Sie dieses Diagramm und interpretieren Sie es
in Hinblick auf die Kinetik chemischer Reaktionen.
d) Bestimmen Sie aus dem Diagramm graphisch die
Reaktionsgeschwindigkeit in Abhängigkeit zur Konzentration der HCl für folgende Werte der Konzentration der
Salzsäure:
c HCl (mol/l) = 1,8
1,4
1,0
0,6
0,2
d) Zeichnen Sie ein Diagramm zur Bestimmung der Abhängigkeit
der Reaktionsgeschwindigkeit von der
Konzentration der Salzsäure.
e) Bestimmen Sie die Ordnung der Reaktion und und formulieren
und erläutern Sie so das Zeitgesetz der Reaktion. Erläutern Sie die Aussage
dieses Gesetzes.
Aufgabe 2
Reaktion von Natriumthiosulfat mit Salzsäure
Bei der
Reaktion von Natriumthioslfat Na2S2O3 mit Salzsäure
entstehen Schwfel und Schwefeldioxid. Für ein Gemisch von 20 ml
Natriumthiosulfatlösung (O,2 mol/l), 30 ml Wasser und 5 ml Salzsäure (2 mol/l)
erhielt man bei verschiedenen Temperaturen die in der Tabelle festgehaltenen
Reaktionszeit t(r)
|
Temperatur °C 14,5 19,5 25,0 31,5 50,5 |
Reaktionszeit s 90 63 47 29 10 |
Aufgaben
a) Formulieren Sie die Reaktionsgleichung der Reaktion und
berechnen Sie die eingesetzten Konzentrationen.
b)Beschreiben Sie die Durchführung des Versuches, bewerten
Sie die eingesetzten Konzentrationen und begründen Sie, inwiefern der Kehrwert
der Reaktionszeit ein Maß für die Reaktionsgeschwindigkeit ist.
c)Berechnen Sie die Kehrwerte der Reaktionszeiten bei den
verschiedenen Temperaturen und zeichnen Sie ein Diagramm zur Darstellung der Abhängigkeit der
Reaktionsgeschwindigkeit von der Temperatur.
d) Bestimmen Sie anhand des Diagramms quantitativ, welche
Beziehung zwischen der Reaktionsgeschwindigkeit und der Temperatur besteht und
interpretieren und begründen Sie die Beziehung.
Aufgabe 3
Reaktion von Magnesium mit Salzsäure
Zur Bestimmung des Zeitgesetzes der Reaktion von Magnesium
mit Salzsäure führt man folgenden Versuch durch:
Ein etwa 4 cm langes Stück Magnesiumband (28 mg) gibt man in
5 Versuchen in 250 ml Salzsäure verschiedener Konzentration. Dabei mißt man
jeweils, wieviel Wasserstoff nach 15 Sekunden entstanden ist.
|
c (HCl) mol/l 0 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 |
H2 nach 15 sek. (ml) 0 5,87 8,5 11,5 15,0 19,12 23,5 |
a) Formulieren Sie die Reaktionsgleichung und zeichnen Sie
den Versuchsaufbau zur Durchführung des Experimentes.
b) Berechnen Sie die eingesetzten
Stoffmengenkonzentrationen an zwei
Beispielen und begründen Sie,welche Vorteile sich daraus für die Bestimmung der
Reaktionsgeschwindigkeit dieser Reaktion ergeben.
c) Zeichnen Sie den Graphen, der die Reaktionsgeschwindigkeit
in Abhängigkeit von der Konzentration der eingesetzten Salzsäure zeigt und
erläutern Sie das Diagramm.
d) Ermitteln Sie das Geschwindigkeitsgesetz dieser Reaktion,
bestimmen Sie die zugehörigen Konstanten und erläutern und begründen Sie das
angewendete Verfahren.
e) Interpretieren Sie die Aussage des Geschwindigkeitsgesetzes.
Matthias Rinschen (C) 2006 - 2009, Mail: deinchemielehrer [at] gmx [dot] de, Impressum