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Mesomerie
Voraussetzungen für die Mesomerie
Voraussetzung
für die Mesomerie sind alternierend angeordnete pi-Elektronensysteme,
also beispielsweise in einem Alken ein Aufbau der Art: Doppelbindung
- Einfachbindung - Doppelbindung - Einfachbindung usw. Einbezogen
werden können ach diesem Prinzip aber auch freie Elektronenpaare
beispielsweise des Stickstoffs oder des Sauerstoffs, die ebenfalls
pi-Elektronen sind. (Fachbegriff: konjugierte Doppelbindung).
Entscheidend ist, dass diese pi-Elektronenpaare alle in einer Ebene
liegen.
Was ist Mesomerie?
Unter
Mesomerie versteht man die Delokalisierung von konjugierten pi-Elektronen
über einen gesamten Teil des Moleküls, der über dieses konjugierte
System verfügt. In der Folge sind die einzelnen pi-Bindungen
verschwunden, stattdessen existiert eine weit verteilte Ladungswolke
der delokalisierten pi-Elektronen. (Man spricht manchmal von
"verschmierten" pi Elektronen.)
Warum kommt es zur
Mesomerie?
Eine solche Mesomerie vermindert durch die
Verteilung von Elektronen die Angreifbarkeit und damit die
Reaktionsfähigkeit von Molekülen, weil ja Zentren hoher
Elektronendichte verschwinden. Damit ist der mesomere Zustand
energieärmer.
Beispiele für mesomere Systeme
Butadien1,3, die Carboxylgruppe, die Nitrogruppe, Benzol
Matthias Rinschen (C) 2006 - 2009, Mail: deinchemielehrer
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