E1=
0,8+0,059 *log (0,01)
E1= 0,8+0.059*(-2)
E1= 0,682
Das Potential der zweiten
Halbzelle läßt sich nun leicht bestimmen:
E2= 0,682-1,35
E2= -0,668
Aus diesem Potential läßt sich nun mit Hilfe der Nernst`schen
Gleichung durch Einsetzen der gegebenen Werte die Konzentration der
Silberionen in der Natriumsulfidlösung berechnen.
-0,668 = 0,8 + 0,059 * log (c Ag+)
- 1,468 = 0,059 * log (c Ag+)
- 1,468/0,059 = log (c Ag+)
-24,88 = log (c Ag+)
10 -24,88 = (c Ag+)
1,3 * 10 -25 = (c Ag+)
Jetzt geht es an die Bestimmung des Löslichkeitsproduktes. Dieses
lautet für Silbersulfid:
Silbersulfid dissoziiert wie folgt:
Ag2S ---> 2Ag+ + S2-
Eingesetzt in das Löslichkeitsprodukt ergibt sich:
KL = c2 (Ag+) * C(S2-)
Der kleine Trick hier ist, das die Konzentration der Sulfidionen
durch das Natriumsulfid 1 mol/l ist. Die Dissoziation, also die
Löslichkeit des Silbersulfids wird entsprechend dem Prinzip von Le
Chatelier weit zurückgedrängt. Hier hat man also die Herabsetzung
der Löslichkeit durch einen gleichionigen Zusatz vorliegen. Die aus
der Dissoziation des Silbersulfids stammenden Sulfidionen können
wegen der geringen Konzentration vernachlässigt werden.
Damit wird das Löslichkeitsprodukt
KL = c2 (Ag+) * 1
Es ergibt sich also für das Löslichkeit
Kl = (1,3 * 10 -25)2
KL = 1,7 * 10-50
Dieser Wert stimmt gut mit dem Literaturwert überein.
Matthias Rinschen (C) 2006 - 2009, Mail: deinchemielehrer [at] gmx [dot] de, Impressum